Aktuelle Referenzprojekte

Georeferenzierung umfangreicher digitaler Datenbestände von Meliorationskarten und -plänen der DDR

Die erhalten gebliebenen, ehemals analogen Meliorationskarten und Pläne zur meliorativen Standortuntersuchung in der DDR dokumentieren die vor 1990 durch verschiedenste Betriebe oder Einrichtungen vorgenommenen Meliorationsarbeiten bzw. deren Planung insbesondere in der Landwirtschaft. Die in diesen Karten enthaltenen Informationen sind unter anderem für Wasser- und Bodenverbände und betroffene Landwirte zur Pflege und Wartung ihrer Meliorationsanlagen sowie zur Ableitung von Aussagen über die Bodenbeschaffenheit von Interesse. Weiterhin sind hier regelmäßig die nicht mehr existenten Verläufe von begradigten Flüssen enthalten, welche gerade auch im Rahmen von Renaturierungsmassnahmen von Bedeutung sind.

Die Herausforderung dieses Projektes bestand nicht nur in der großen Anzahl von 1.700 zu georeferenzierenden Karten und Plänen in unterschiedlichem Erhaltungszustand, die in einem sehr überschaubarem Zeitrahmen von wenigen Monaten bearbeitet wurden, oder den Anforderungen an die Speicherung und serverseitige Bereitstellung dieser großen Datenmenge, sondern vielmehr in der Lokalisierung geeigneter Passpunkte im Vergleich zu geeigneten Referenzkarten. Da diese Karten ihren Schwerpunkt grundsätzlich eher in der Darstellung von Fließgewässern haben, sind sonstige topographische Elemente in der dargestellten Kulturlandschaft als Bezugspunkt zu aktuellen oder historischen Vergleichskarten nur äußerst unzureichend vorhanden. Dies erforderte in besonderem Maße eine systematische Herangehensweise kombiniert mit großem fachtechnischen Wissen.

Nachdem bereits im Jahr 2015 die Anzahl von 500 dieser Art von Karten erfolgreich einer geeigneten Georeferenzierung unterzogen wurde, konnte nun im Herbst 2017 ein weiteres Paket von 1.700 Karten an den Auftraggeber – das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern – übergeben werden.


Baustart für das „Hanse-Karree“ am Glatten Aal in der Innenstadt von Rostock

Mitten im Herzen Rostocks – nur wenige Minuten zu Fuß bis zum Universitätsplatz oder dem Rathaus – begann im Herbst 2017 der Neubau des prestigeträchtigen Wohnprojektes „Hanse-Karree“. Mit einem Investitionsvolumen von ca. 45 Millionen Euro entsteht hier im Auftrag des Investors Randalswood Germany bis zum Jahr 2019 ein modernes Neubau-Wohnensemble für gehobene Ansprüche in Kombination mit wenigen Ladengeschäften und Büroeinheiten.

Nachdem wir im Jahr 2016 bereits die archäologischen Ausgrabungen begleitet haben, konnte nun mit den ersten Vermessungs- und Absteckungsarbeiten für die über 6 Meter tiefe Baugrube bzw. deren Verbau begonnen werden.

Archäologen bei der Arbeit
Vermessung mit GPS
archäologische Ausgrabung
Spuren der Vergangenheit
Vermessung mit GPS
archäologische Ausgrabung
Materialanlieferung
Blick auf den Ein-Mann-Bunker
letzte archäologische Ausgrabungen
Vorbereitung der Vermessung
Materialanlieferung


Aktualisierung der ALKIS-Topographie in Rostock-Stadtmitte

Im Auftrag des Katasteramtes der Hansestadt Rostock wurden im Herbst 2017 für die Aktualisierung und Ergänzung der Liegenschaftskarte im Bereich Stadtmitte die Straßenverkehrsanlagen im öffentlichen Raum (Straßen, Wege, Fußwege, Radwege, Rad- und Fußwege, Parkplätze) vermessen.

Vermessung mit Ausblick
Vermessung mit Tachymeter und Reflektor
Vermessung mit Tachymeter
Kontrolle der Vermessung
To_07_BW86
Vermessung mit GPS
Teilbereiche für die Vermessung
GPS-Vermessung am Hafen


3D-Aufnahme und Modellierung der „Heinkel-Mauer“ in Rostock

Die denkmalgeschützte Mauer der ehemaligen Heinkel-Flugzeugproduktion an der Lübecker Straße in Rostock zählt mit ihren 80 Metern Länge zu den letzten Überbleibseln aus der vergangenen Ära der Flugzeugproduktion in Rostock. Hier bauten die Heinkel-Werke von 1922 bis 1945 Flugzeuge.
Für Planungszwecke und zur Dokumentation erfolgte nun zunächst eine präzise dreidimensionale Aufnahme der Mauer mittels moderner Scanner-Technologie.


3D-Aufnahme und Modellierung von Spezialverglasungen in Südfrankreich

Im Rahmen einer Scheibenreparatur wurden im Sommer 2017 örtliche Vermessungen in Antibes (Südfrankreich) mittels eines hochgenauen 3D-Scanverfahrens vorgenommen. Im Anschluss daran konnten die Vermessungsergebnisse für die Fensterverglasung erfolgreich ausgewertet werden und 3D-Scheibenmodelle einschließlich der Einarbeitung von Siebdrucken mit Hilfe von spezieller 3D-Software hergestellt werden.

Blick auf den Yachthafen in Anitibes
Yachten im Hafen
seitliche Ansicht der Yacht
Einblick auf die verschiedenen Schiffsdecks


3D-Scan des ehemaligen CiTTi-Marktes in Rostock Schmarl

Für den ehemaligen CiTTi-Einkaufsmarkt in Rostock Schmarl, welcher Anfang des Jahres 2017 geschlossen wurde, haben nun die Planungen für die Nachnutzung begonnen. Dafür wurde des Gebäude mittels eines hochauflösenden 3D-Scanners aufgenommen, wobei unter anderem folgende Merkmale vermessen wurden:

  • Wände inkl. Türen und Fenster, Treppen, Stützen und Unterzüge
  • Boden- , Decken- und Dachhöhen (lichte Höhen), Höhen der Unterzüge
  • Lage und Höhe der Bodeneinläufe und der RWAs.

Die generierten Daten aus einem Bereich von rund 11.000 m² wurden nun ausgewertet und entsprechende Grunsdrisspläne erstellt sowie eine Netto-Raumflächen-Ermittlung mit Flächenberechnung nach DIN 277 vorgenommen.

Laserscanner
ehemaliger CiTTi-Markt
3D-Scan der Stützen
Laserscanner im Einsatz
3D-Scan des Innenraumes


Neubau der Kindertagesstätte „Spielhaus“ in der Thierfelder Straße in Rostock

Die Kindertagesstätte „Spielhaus“ im Rostocker Hansaviertel wird durch einen zweigeschossigen Neubau mit ca. 1.152 m² Nutzfläche ersetzt, der zukünftig von insgesamt 111 Kinder mit drei Krippengruppen und fünf Kindergartengruppen mit Leben erfüllt sein wird. Für dieses Projekt wurden neben den ersten Vermessungsarbeiten im Jahr 2014 für den Lageplan als Bauvorlage nun auch die zukünftigen Gebäudegeometrien abgesteckt.

Tachymetrische Vermessung zur Gebäudeabsteckung
Absteckung des Neubaus
Absteckung für den Neubau
Blick auf das Altgebäude der Kindertagesstätte


3D-Scan bewahrt Rostocker Stadtgeschichte

Nachdem die Ausgrabungen im Bereich des Baufeldes für das geplante Vorhaben Rostock „Hanse-Karree“ am Glatten Aal nunmehr bereits weit fortgeschritten sind, haben wir in Zusammenarbeit mit dem leitenden Archäologen Jörg Vogt die bisher freigelegten Mauerreste sowie alle im Bereich der Ausgrabung befindlichen Details mittels eines hochauflösenden 3D-Scanners aufgenommen. Hieraus wird dann im weiteren Verlauf ein 3D-Modell für die spätere Auswertung generiert.

Da dieser archäologisch bedeutsame Bereich aus dem Mittelalter im Zuge der Tiefgaragenerstellung wohl komplett entfernt werden wird, dienen unsere Scan-Aufnahmen gleichzeitig der Bestandsdokumentation. Der real existierende Fundbestand wird somit geometrisch exakt erfasst und in einem virtuellen 3D-Kulturarchiv für die Nachwelt erhalten. Durch diese 3D-Dokumentationstechnik werden die Ergebnisse der Ausgrabung auch weiterhin sowohl für die Wissenschaft als auch die Öffentlichkeit auf dem Wege eines virtuellen rechnergestützten Zugangs zugänglich und erlebbar.

Einen kleinen Einblick in die Arbeit der Archäologen gibt dabei die nachfolgende interaktive Karte des Ausgrabungsgeländes am Glatten Aal, über welche an den roten Markierungen verschiedene Panoramafotos aufgerufen werden können.

Ausgrabung Glatter Aal

Das an der archäologischen Ausgrabung bzw. deren Ergebnissen auch die breite Öffentlichkeit sehr interessiert ist, zeigen die vielfältigen Veröffentlichungen in den Medien, welche das Bauprojekt bereits seit längerem begleiten. So hat unter anderem auch der lokale Fernsehsender TV-Rostock Ende September 2016 über die Arbeiten am Standort Glatter Aal und die dort stattfindende archäologische Ausgrabung bzw. die vorgenommene 3D-Vermessung berichtet. Diese TV-Sendung ist hier jederzeit auch online verfügbar.


Wohnungsbauprojekt „InselQuartier“ in Rostock

Im Herzen der Hansestadt Rostock direkt am Ufer der Warnow auf dem Gelände der sogenannten Holzhalbinsel entsteht seit Mitte 2015 mit dem InselQuartier eines der ambitioniertesten Wohnungsbauprojekte der WIRO – Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH, mit dessen Fertigstellung Anfang 2018 gerechnet werden kann. Für dieses Bauvorhaben leisten wir von Beginn an die baubegleitenden Vermessungsarbeiten.

Nach dem Abstecken von ca. 1000 Bohrpfählen für die Gründung sowie deren Kontrollaufmaß wurden im Sommer 2016 als Hilfestellung für die beteiligten Gewerke unter anderem an markanten Punkten Meterrisse eingemessen und installiert.


Retrofit einer Segelyacht auf Mallorca

Bei bestem Wetter und strahlendem Sonnenschein wurde von uns eine im Hafenbereich von Palma de Mallorca aufgebockte Segelyacht aufgemessen. Für die Vorbereitungen der vollständigen Modernisierung der Yacht kam hier für die Vermessung des Biminis mit seiner komplexen Aluminiumkostruktion ein moderner 3D Laserscanner der Firma FARO® zum Einsatz. Aus der resultierenden Punktwolke konnten im Weiteren mittels moderner 3D Software die Fertigungsmodelle für sechs doppelt gebogenen Scheiben konstruiert werden.


Qualitätskontrolle zur Unterstützung von Fertigung und Konstruktion

Das Rostocker Unternehmen EEW Special Pipe Constructions GmbH ist unter anderem auf die Fertigung dickwandiger und schwerer Stahlrohre mit beeindruckenden Dimensionen spezialisiert. Diese Großrohre (Monopiles) finden vielfach im Bereich der Gründung von Offshore-Windkraftanlagen in der Nord- und Ostssee Verwendung. Dabei müssen sie höchsten Qualitätsansprüchen genügen, wobei die Komplexität der zu fertigenden Stahlrohre in Bezug auf ihre Geometrie und geforderten Genauigkeit in den letzten Jahren ständig gestiegen sind.

Zur Gewährleistung der festgelegten Qualitätsanforderungen sowie zur Sicherstellung der exakten Passform der Flanschverbindungen der erzeugten Rohre werden diese von uns regelmäßig verschiedenen Kontrollen und Prüfungen unterzogen, wobei der hochgenaue „FARO® Laser Tracker Vantage“ zum Einsatz kommt und Messgenauigkeiten im Zehntelmillimeterbereich die Grundlage bilden.

gigantisches Stahlrohr (Monopile)
gigantisches Stahlrohr (Monopile)
Die starkwandigen Großrohre können riesige Ausmaße annehmen.
Monopile während der Inspektion
Monopile während der Inspektion
Die hochgenaue Vermessung der Stahlrohre zur Zwischen- und Endkontrolle muss höchsten Ansprüchen genügen.
Blick aus dem Inneren eines Stahlrohres
Blick aus dem Inneren eines Stahlrohres
Monopiles können Durchmesser von mehreren Metern haben.
„FARO® Laser Tracker Vantage“ im Einsatz
„FARO® Laser Tracker Vantage“ im Einsatz
Hierbei sind präzise Messgenauigkeiten gewährleistet.
Blick auf den Flansch eines Monopiles
Blick auf den Flansch eines Monopiles
Aufgrund der gigantischen Größe der Stahlrohre sind die Vorbereitungen der hochgenauen Vermessung nur über eine Hubbühne möglich.
Monopile im Größenvergleich
Monopile im Größenvergleich
Die nebenstehenden Fahrzeuge wirken im Vergleich zum Durchmesser des riesigen Stahlrohres winzig.
Seitenansicht eines Monopiles
Seitenansicht eines Monopiles
Ein einziger so genannter Monopile kann über 80 Meter lang sein und mehrere hundert Tonnen wiegen.
Die Fotografien wurden mit freundlicher Genehmigung der EEW Special Pipe Constructions GmbH bereit gestellt.

Deformationsmessung und Beweissicherung

Im Auftrag eines namhaften Herstellers von Windkraftanlagen wurde ein Bauteil, welches durch äußere Umstände großflächig verformt wurde, mit Hilfe eines „FARO® Laser Trackers vom Typ Vantage“ hochgenau aufgemessen. Im Anschluss daran konnten anhand des erzeugten 3D-Modells die Verformungen exakt ermittelt und dokumentiert werden.

deformiertes Bauteil während der Analyse
deformiertes Bauteil während der Analyse
Ermittlung der Deformation anhand einer Krümmungsanalyse
Bauteil im Soll-Zustand als Vergleichsmodell von vorn
Bauteil im Soll-Zustand als Vergleichsmodell von vorn
Bauteil im verformten Ist-Zustand von vorn
Bauteil im verformten Ist-Zustand von vorn
Anhand des erzeugten 3D-Modells ist die Deformation des Bauteils sehr gut zu erkennen bzw. exakt dokumentierbar .
Bauteil im Soll-Zustand als Vergleichsmodell von hinten
Bauteil im Soll-Zustand als Vergleichsmodell von hinten
Bauteil im deformierten Ist-Zustand von hinten
Bauteil im deformierten Ist-Zustand von hinten

3D Vermessung für die Verglasung einer Megayacht

Aufmaß der Konstruktionsstrukturen mittels 3D Laserscanning für den Einbau von gebogener Scheiben an Bord der Megayacht „Quattroelle“. Aus der 3D Vermessung der maßgebenden Konturen wurden von uns mit besonderer Software digitale 3D Modelle der gebogenen Scheiben erstellt und als Produktionsvorgaben zur Fertigung der Scheiben geliefert.

MY Quattroelle
Frontansicht der MY Quattroelle
Windshield der MY Quattroelle
Backbordseite der MY Quattroelle
MY Quattroelle
Poolscheibe der MY Quattroelle
Heck der MY Quattroelle mit Sicht auf die Poolscheibe


3D Laserscan der Fassade des „Haus des Sportes“ in Rostock Warnemünde

Das beliebte und von verschiedenen Rostocker Sportvereinen viele Jahre lang bis zur Schließung im Juli 2015 genutzte Gebäude „Haus des Sportes“ in Rostock Warnemünde in bester Lage Am Strom 38 ist seit langem baufällig und muss dringend saniert werden.

Nachdem das Rostocker Wohnungsbauunternehmen WIRO – Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH das Gebäude im Frühling 2016 übernommen hat und hier ein Wohnhaus etablieren möchte, wurde nun zunächst die denkmalgeschützte Fassade einem hochgenauen 3D Laserscan unterzogen, woraus ein dreidimensionales Modell für die weiteren Planungsschritte abgeleitet werden konnte.

3D Laserscanner im Einsatz
Das "Haus des Sportes" in Rostock Warnemünde.
Blick auf die Fassade
Einblick in eine Aufnahme des 3D Laserscans
3D Laserscan der verwinkelten Fassade
3D Laserscan vor der Verarbeitung
3D-Modell des "Haus des Sportes"
Fassade als 3D Modell

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