Abmarkung (Kennzeichnung durch Grenzmarken)

Grenzmarke Bolzen

Grenzmarke Bolzen

Die Flurstücksbildung für die Baugrundstücke wurde in der Regel im Rahmen der Erschließung bereits durchgeführt und bei der zuständigen unteren Vermessungs- und Geoinformationsbehörde zur Übernahme in das Liegenschaftskataster eingereicht. Die Abmarkung bzw. die örtliche Kennzeichnung der Grenzpunkte des Baugrundstücks durch Grenzmarken erfolgt aber meist erst nach Abschluss der Bauarbeiten, wobei die Grenzpunkte im Zuge einer Grenzvermessung vor Ort untersucht und mit den maßgeblichen Unterlagen des Liegenschaftskatasters verglichen werden.

Die Abmarkung ist nach § 30 Absatz 4 GeoVermG M-V nach Abschluss der Bauarbeiten zu veranlassen. Die Kosten hat der jeweilige Grundstückseigentümer zu tragen.